Die Wasserfreunde auf der Insel

Erstellt von Siegmar | Allgemein | Freitag, der 18. November 2011 14:29

In diesem Sommer verbrachten wir einen ausgiebigen Badeurlaub auf der Insel Sylt. Die Idee dazu kam von Johanna, die früher oft mit ihrer Familie dort Urlaub gemacht hat und auch dort geboren wurde. Sie schwärmte von den herrlichen Stränden, der frischen Luft, den Sonnenuntergängen am Meer, langen Strandspaziergängen und viel Badespaß in den Wellen der Nordsee.
Also buchten wir ein kleines Hotel direkt am Strand für alle fidelen Wasserfreunde, packten unsere Badehosen ein und machten uns auf zum Urlaub auf Sylt. Nachdem wir uns kurz im Hotel umgeschaut hatten, ging es gleich runter an den Strand, den wir ja direkt vor der Nase hatten. Es war allerdings zu kühl zum baden, so dass wir unseren ersten Urlaubstag mit einem ausgiebigen Strandspaziergang verbrachten und es uns am Abend in den Strandkörben gemütlich machten, um gemeinsam den Sonnenuntergang zu beobachten.
Dabei überlegten wir, ob wir es denn wagen sollten, bei diesen Temperaturen im Meer zu baden. Einmal wollten wir es auf jeden Fall tun und dafür aber wenigstens etwas Sonne haben. Und so beschlossen wir, bis dahin die Schwimmhallen auf Sylt auszuprobieren. Da gibt’s ja die Sylter Welle, ein großes Erlebnisbad und noch viele andere kleinere in verschiedenen Hotels.
Gesagt, getan. Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück am Eingang des Schwimmbades in der Hoffnung, die ersten zu sein. Doch weit gefehlt! Wir mussten sogar noch am Eingang warten, weil alle Umkleidekabinen besetzt waren. Na das kann ja was werden! Aber eigentlich hätten wir uns das denken können, dass alle Familien, die mit ihren Kindern und Babys in Gesslein Kinderwagen eigentlich einen schönen Badeurlaub am Strand verbringen wollten, nun wegen des schlechten Wetters Zuflucht in den Schwimmhallen suchen müssen. Es war wirklich viel zu voll, zu laut in der Schwimmhalle, so dass wir sie früher wieder verließen als eigentlich geplant.
In dem Moment kam aber die Sonne raus, sodass wir uns nur mit einem kurzen Blickkontakt und Kopfnicken auf an den Strand machten. Hier war wenigstens viel Platz und wenn es uns beim Baden zu kalt wurde, konnten wir uns anschließend in der Hotelsauna ja wieder aufwärmen. Und so haben wir es dann auch die restlichen Tage des Urlaubs auf Sylt gehalten. Zweimal am Tag waren wir im Meer Baden und abends in der Sauna. Dafür wurden wir von vielen Urlaubern sogar mit Beifall belohnt, wenn wir uns mutig in die kalten Fluten stürzten. Tja, das hält eben jung und bringt den Kreislauf in Schwung!

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